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Umnutzung Pfarrhaus


Zeitungsartikel vom 9. September 2020
Zeitungsartikel vom 9. September 2020, 2. Teil

Wie weiter mit dem Pfarrhaus?

Im letzten Spätherbst haben wir Sie darüber informiert, dass die Kirchenpflege eine Kommission eingesetzt hat, um Vorschläge für die zukünftige Nutzung des Pfarrhauses zu erarbeiten.

In der Zwischenzeit haben wir trotz Corona-Krise und unter Beizug der Firma E. Messerli AG einiges ereicht:
- Vermietung des leerstehenden Pfarrhauses von Januar bis Ende August 2020 an die politische Gemeinde für eine in Not geratene Familie;
- Erstellen einer Objektanalyse, welche den kurz-, mittel- und langfristigen Unterhaltsbedarf ab-schätzt;
- Aufnahme von Grundsrissplänen mit Vermassung;
- Kontakte mit der Denkmalpflege;
- Abklärungen betreffend Erwerbsgrund mit dem Staatsarchiv;
- und insbesondere Abklärung verschiedener Nutzungsvarianten.

Die Kirchenpflege hat sich aufgrund dieser Vorarbeiten und unter Berücksichtigung der verschiedenen, bereits früher genannten Kriterien für die langfristige Vermietung des Pfarrhauses entschieden. Dabei sind anschliessend zwei Varianten näher geprüft worden:
Variante 1: Umbau des Pfarrhauses in drei Mietwohnungen inkl. Ausbau des Dachgeschosses (dies be-dingt eine grosse Sanierung inkl. Bewilligung durch die Denkmalpflege mit erheblichen Investitionskosten in den Bereichen Sanitäranlagen, Heizung, Elektroinstallation, Spengler und Dackdecker, Fassade, Bau-meister, Schreiner etc.).
Variante 2: Vermietung des Pfarrhauses als Ganzes (inkl. Ausführung der heute notwendigen und anste-henden Unterhaltsarbeiten im Bereich Fassade, Heizung, Malerarbeiten etc.).

Nach einer sorgfältigen Kosten-/Nutzenanalyse hat sich die Kirchenpflege für Variante 2 (Vermieten des Pfarrhauses als Ganzes) entschieden und der Firma E. Messerli AG den entsprechenden Architekturauf-trag erteilt. Im Hinblick auf den Budgetprozess 2021 werden die Kosten nun genauer zusammengestellt. Die Abnahme des Budgets findet an der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 6. Dezember 2020 statt. Genehmigt die Versammlung dieses, kann mit der Sanierung anschliessend sofort begonnen wer-den. Ziel ist es, das Pfarrhaus auf 1. April 2021 zu einem marktüblichen Mietzins zu vermieten.

Das Haus wurde 1702 als Schul- und Gemeindehaus gebaut und wird seit 1763 als Pfarrhaus genutzt. Es verfügt im Erdgeschoss über einen grosszügigen Eingangsbereich mit Abstellraum, Waschküche /Heizung und zwei Kellerräumen. Über die Holztreppe gelangt man ins 1. Obergeschoss, wo sich das geräumige Wohnzimmer (mit direktem Zugang zum Garten), die separate Küche, das Studierzimmer (mit gedecktem Sitzplatz) sowie ein kleines WC befinden. Das 2. Obergeschoss umfasst vier Schlafzimmer, eine Du-sche/WC und ein Bad/WC. Das Dachgeschoss mit zwei abgeschlossenen Zimmern, einem Vorplatz mit einer Kochnische sowie einem separaten Bad/WC bietet verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten. Über eine Auszugsleiter gelangt man sodann in den riesigen, unbeheizten Estrich, der als Stauraum genutzt werden kann. Insgesamt umfasst das Haus ca. 300 m2 Fläche und strahlt sehr viel Charme aus.

Gerne werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Bitte melden Sie sich per Mail in unserem Sekretariat, falls Sie an der Miete dieses einmaligen Objektes interessiert sind. Wir führen eine Interes-sentenliste (info@refkioberrieden.ch). Auch Hans Kämpf steht Ihnen jederzeit im persönlichen Gespräch zur Beantwortung Ihrer Fragen oder für Anregungen zur Verfügung.

Hans Kämpf, Präsident Kirchenpflege
Juli 2020

Wie weiter mit dem Pfarrhaus?

Liebe Gemeinde

Im Frühling hat die Kirchenpflege darüber informiert, dass Pfarrer Berthold Haerter die Möglichkeit hat, zusammen mit seiner Frau Antonia Lüthy Haerter das Elternhaus seiner Schwiegereltern in Meilen zu übernehmen. Berthold Haerter bleibt weiterhin Pfarrer in Oberrieden. Er wurde von seiner Wohnsitzpflicht in Oberrieden entbunden. Der Umzug ist in der Zwischenzeit erfolgt. Berthold Haerter hat seinen Arbeitsbereich im obersten Stockwerk des Pfarrhauses einstweilen beibehalten.

Die Kirchenpflege hat eine Kommission eingesetzt, um Vorschläge für die zukünftige Nutzung des Pfarrhauses zu erarbeiten. Diese besteht aus Hans Kämpf, Präsident der Kirchenpflege, Hannes Rosenmund, Kirchenpfleger Ressort Liegenschaft, Leander Glantz, Kirchenpfleger Ressort Finanzen, und Christine Beetschen-Abegg. Hans Kämpf vertritt die Kommission nach Aussen als Kontakt und Ansprechperson.

Es sind verschiedenste Kriterien bei der Nutzung des Pfarrhauses zu berücksichtigen:
- Mittel- bis langfristige Planung (wo steht die Kirchgemeinde in 5, 10 oder 15 Jahren?)
- Immobilienstrategie (Verkauf – Vermietung – Eigennutzung)
- Anstehende Unterhalts- und Renovationsarbeiten (z.B. Dachisolation, Sanitärbereich etc.; die letzte umfassende Renovation fand 1968 statt)
- Auflagen der Denkmalpflege (die Liegenschaft ist ein Schutzobjekt von regionaler Bedeutung)
- Pflicht der Kirchgemeinde, dem Pfarrer oder der Pfarrerin, die keine Pfarrwohnung bewohnen, Amtsräume zur Verfügung zu stellen
- Soziale Aspekte – Renditeaspekte
- umwelt- und energiepolitische Überlegungen
- finanzielle Situation unserer Kirchgemeinde

Die Kommission hat entschieden, sich in einer ersten Phase unter Beizug einer Fachperson mit dem denkmalpflegerischen Aspekt zu befassen, da dieser einen grundsätzlichen Einfluss auf alle zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten hat.
Das Pfarrhaus gehört mit seinem mächtigen Satteldach in die grosse Familie des «Zürichseehauses» und ist ein Zeitzeuge. Es wurde 1702 als Schul- und Gemeindehaus gebaut und wird seit 1763 als Pfarrhaus genutzt.
Das gesamte Kirchenareal wird durch die beiden Profanbauten, nämlich das Haus an der Kirchstrasse 7 (im Südosten) und das Pfarrhaus an der alten Landstrasse 36 (im Nordwesten), begrenzt. Es ist somit auch diesbezüglich von Bedeutung.
Im Inneren ist von der alten Bausubstanz nicht mehr viel vorhanden.

Gerne werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Hans Kämpf steht Ihnen auch jederzeit im persönlichen Gespräch zur Beantwortung Ihrer Fragen oder für Anregungen zur Verfügung.

Hans Kämpf, Präsident Kirchenpflege
November 2019

 
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Zürcherhaus, Hanny und Peter Kunz-Stettler
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Konfirmandenunterricht
Am 29.10.2020 um 18:30 Uhr
Zürcherhaus, Berthold Haerter und Antonia Lüthy Haerter
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